
Inhalt:
Das Buch beschreibt die heutige Situation der syrischen Christen im Turabdin im Südosten der Türkei, die auf eine lange Tradition zurückblicken können. Aber wie lange noch? Diese Menschen haben keine Zukunft, wenn ihnen ihre Rechte weiterhin verweigert werden.
„Ohne Rechte keine Zukunft!“
Diese Aussage zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Die Erfahrungen, die Horst Oberkampf in dreißig Jahren im Turabdin gesammelt hat, fließen in die Darstellung der verschiedenen Themenbereiche mit ein und veranschaulichen uns das Leben der dortigen Christen. Das Buch erinnert uns auf anschauliche Weise an eine große ökumenische Herausforderung!
Das Buch ist in Deutsch geschrieben. Aber nach jedem Kapitel (16 Kapitel) wird eine englische Zusammenfassung, eine “Summary” angeboten; etliche Texte sind Englisch und Deutsch.
Bestellen: über den Buchhandel
oder über den Verlag: http://www.erlanger-verlag.de
Horst Oberkampf hat im Dez. 2008 ein Buch über den Nordirak heraus-gegeben: „Im Blickpunkt: Chri- sten im Nordirak – Rückblick auf die Jahre 1991 – 2008 – ein persönlicher Erfahrungsbericht“. Der Autor kümmert sich seit dem Ende des 2. Golfkrieges 1991 um Christen im Nordirak; er hat sie seitdem verschiedene Male besucht und viele Kontakte aufgebaut.
Informationen, besinnliche Texte, Briefe, theologische Überlegungen, Berichte über Besuche, Gespräche, Begegnungen und viele farbige Bilder beschreiben die Situation der Christen im Nordirak auf 213 Seiten.
Der Herausgeber ist der „Zentralverband der Assyrischen Vereinigungen in Deutschland.
Das Buch wurde für unsere Freunde im Nordirak ins Arabische übersetzt.
Was will dieses Buch? Es will auf die Situation und auf die Probleme der Christen im Irak, besonders im Nordirak aufmerksam machen – bei uns in der Öffentlichkeit, in unseren Kirchen und auch in der Volksgruppe. Zugleich will dieses Buch die Assyrer, Chaldäer, Syrer und Armenier im Nordirak aus ihrer leider immer wieder erlebten Vergessenheit herausholen und will den Blick für eine der ältesten religiösen und ethnischen Minderheiten im Irak schärfen. Deshalb lautet der Untertitel des Buches „Schau nach deinen Freunden, ob es ihnen gut geht“. Horst Oberkampf hat dieses Buch seinen Freunden im Nordirak gewidmet.
So lautet der Titel eines neuen Heftes (80 Seiten/ ed. März 2008), das der Turabdin Kenner Horst Oberkampf von der „Solidaritätsgruppe Turabdin und Nordirak“ herausgegeben hat für Tur abdiner, für Turabdin FreundeInnen und für solche, die es werden wollen. Bekannte Evangeliare, also Gottesdienstbücher mit biblischen Texten und Bildern aus Hah, Mardin, Idil und Anhil wurden hier in den Vordergrund gestellt.
Die Bücher stammen aus dem 13. bzw. 19. Jahrhundert. Zu ausgewählten Bildern aus den genannten Evangeliaren werden Besinnungen vom Verfasser angeboten, der sich nicht wissenschaftlich und kunstgeschichtlich, sondern von der Praxis her als Pfarrer und Theologe mit langjähriger Turabdin Erfahrung diesen Bildern näherte.
Das Heft ist im Eigenverlag erschienen. Bei Interesse bestellen Sie bitte beim Autor per Post, per Fax oder per email:
Horst Oberkampf, Kaspar-Koler-Weg 13, D – 88348 Bad Saulgau
Fax: 07581/ 506941
email: horst.oberkampf@t-online.de
Kosten pro Heft: 6.- EURO (plus Porto u. Verpackung)
Aram und Aurora
Eine aramäisch – deutsche Freundschaft …. oder doch mehr?
Josef Önder (Hrsg.), 2011
Verlag: Margraf Publischers GmbH, Weikersheim
Preis: 9.80 €
198 Seiten
ISBN 978-3-8236-1614-6
Alex Siebner schreibt auf der Rückseite des Buches: “Ein Buch mit hoher Aussagekraft: Spannend in der Handlung und doch mehr!
Aram und Aurora: Sie könnten nicht unterschiedlicher sein und dennoch verbindet sie etwas. Aram ist heilfroh, dass er in seiner neuen Heimat schnell Anschluss findet. Er beginnt sich einzuleben und lernt rasch, die deutsche Kultur zu schätzen. Ebenso ist es für Aurora eine einmalige Chance, die Sitten und Gebräuche der Aramäer kennenzulernen. Eine aramäisch-deutsche Freundschaft entsteht, geprägt von den alltäglichen Überraschungen und Widrigkeiten des Lebens. Doch letzendlich muss eine Entscheidung getroffen werden”.
Jugendliche einer Realschule – Klasse 9 und 10 – schreiben dieses Buch. Begleitet werden Sie von Josef Önder, geboren in Deutschland, seine Eltern stammen aus dem Turabdin. Eine tolle Idee, die von den Jugendlichen umgesetzt wird. Eine intensive aramäische und deutsche Freundschaft ermöglicht es, Kultur und Denken, Empfinden und Alltag des jeweils anderen kennenzulernen. Ein gelungenes Beispiel, sich mit dem “Fremden” auseinandersetzen, der dann zum Freund, die dann zur Freundin wird! Danke den vielen Jugendlichen in Eislingen, die das mit ihren Lehrern zustande brachten. Bin gespannt, ob es Band 2 gibt! ho
Jugendliche lesen aus ihrem Buch
Leseabend aus dem Buch “Aram und Aurora”