Diese Region ist eines der ältesten Gebiete des Christentums. Das Kloster Mor Gabriel (397 n. Chr.) ist das geistliche Zentrum der Syrisch Orthodoxen Kirche und eines der ältesten Klöster der Christenheit.
Der Turabdin besteht aus zwei Diözesen: Die “Diözese Turabdin” wird seit 1985 von Erzbischof Timotheos Samuel Aktas geleitet mit Sitz im KLoster Mor Gabriel. Die “Diözese Mardin – Diyarbakir” wird seit 2003 von Erzbischof Philoxinos Saliba Özmen geleitet mit Sitz im Kloster Mor Hananyo (Deyrulzafaran).
Die Christen tragen die Bezeichnung “syrische Christen”. Sie gehören zur Syrisch Orthodoxen Kirche und sprechen einen Dialekt des Aramäischen, der Muttersprache Jesu. Sie feiern ihre Gottesdienste in dieser Sprache.
Ethnisch gesehen führen die syrischen Christen im Turabdin ihre Herkunft und ihren Ursprung auf die Aramäer und Assyrer zurück.
Heute leben im Turabdin nur noch etwa 2100 Christen; vor Jahren waren es noch zehntausende. Zehntausende leben heute in der Diaspora; in Deutschland sollen etwa 80 000 syrische Christen leben, die von 56 Pfarrer betreut und begleitet werden.
Auf dieser Homepage finden Sie viele Informationen und altuelle Entwicklungen, viele Bilder von Besuchen und viele Texte. Seit vielen Jahren kümmern wir uns um die Christen im Turabdin und machen beharrlich auf ihre Situation bei uns aufmerksam.
(Quelle: Landkarte von ICO, Linz)